positive geburtsberichte

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Zur Vorgeschichte. Unser erster Sohn wurde vor 2 Jahren nach 17 Stunden Wehen wegen Geburtsstillstand, Kopf nicht im Becken und nur 8 cm Muttermund per secundärer Sectio geboren. Die Schwangerschaft als auch die Geburt waren alles andere als schön. Ich hatte eine grauenvolle Ärztin, die wirklich leider keine Ahnung hat und so hatte ich ständig Angst um mich und mein ungeborenes Kind.

 

Dies wollte ich in der nächsten Schwangerschaft anders haben und bin die Sache direkt anders angegangen.
Bei einer Ärztin war ich nur für die ersten beiden Ultraschall. Ansonsten hat die Vorsorge eine Beleghebamme in meinem Wunschkrankenhaus übernommen. Ich habe auf alle, mir unnötig scheinenden, Untersuchungen verzichtet.
Und ich habe wirklich alle Register gezogen, in der Hoffnung, dass diese Geburt so wird wie ich es mir vorstelle.
Das hat bei der Hebammenwahl begonnen, ich habe mich nach Louwen ernährt, Datteln gegessen, Akupunktur machen lassen, Einläufe machen lassen, einen Hypnobirthingkurs belegt, Heublumendampfbäder gemacht und mich einfach diesmal voll und ganz auf mich und meine Hebamme verlassen.
Am 14.04. war meine Hebamme zur Vorsorge da. Der Gebärmutterhals hatte sich bereits verkürzt und der Muttermund war fingerdurchlässig. Außerdem das Köpfchen fest im Becken👏🏻ein großer Erfolg der mich motivierte weil mein erster Sohn es während der Geburt nicht ins Becken schaffte. Zwei Nächte später hatte ich sehr unruhig geschlafen. Ständig musste ich aufstehen und aufs Klo. Gegen 5 kam dann die erste Wehe. Jedenfalls die erste, die ich aufgezeichnet habe.
Übungswehen oder sowas hatte ich gar nicht. Jedenfalls nicht wahrnehmbar für mich.
Irgendwann gegen 8 hab ich dann ein Bad genommen weil ich schauen wollte, ob die Wehen dadurch weniger werden. Wurden sie nicht 😬also habe ich meinen Mann geweckt der mich gleich gefragt hat, ob ich die Hebamme schon informiert hab. Nö, ich wollte sie ja nicht unnötig wecken😅
Also habe ich sie angerufen und sie erkannte scheinbar an meinem Atem, dass es Zeit wurde in die Klinik zu kommen. Um kurz nach halb 10 haben wir uns an der Klinik getroffen. Mein Mann und mein Sohn haben mich an sie übergeben.
9:45 Uhr waren wir im Kreißsaal. Gerade eingekommen, ist auch die Fruchtblase gesprungen.
Kurz untersucht, Köpfchen konnte ich schon fühlen...war schon in Beckenmitte😃Kein Sternengucker...das dauert nicht mehr lange...
10:41 Uhr dann der erste Schrei. Unglaublich. Nach ca 6 Stunden habe ich tatsächlich vollkommen interventionsfrei und schnell unseren Sohn zur Welt gebracht. Ich bin immer noch völlig fassungslos und auch ein wenig stolz darüber. 🥰❤️
Um 15 Uhr standen mein Mann und mein Sohn wieder vor dem Krankenhaus um uns abzuholen.
Ein unglaublich verrückter Start in den Tag.

 

Seitdem sind wir glücklich zu 4. Wir kuscheln viel, lassen uns Zeit, genießen unsere zwei gesunden Kinder und erfreuen uns an diesem großen Glück.